
Im Hamburger Bahnhof, Kunstmuseum für Gegenwart in Berlin, macht z.Z. eine außergewöhnliche Architekturausstellung auf sich aufmerksam, die entgegen der ursprünglichen Planungen noch bis zum 19. Februar verlängert wurde. Gezeigt werden Werke von Tomás Saraceno unter dem Titel Cloud Cities. In der großen lichtdurchfluteten Halle des Kunstmuseums erwarten den Besucher beeindruckende Skulpturen, die leichtfüßig im Raum zu treiben scheinen.
Ähnlich wie Seifenblasen und Spinnweben schweben die durchsichtigen Installationen schwerelos, beinhalten Pflanzen oder sind sogar begehbar. Den Besuchern scheint es zu gefallen, denn zeitweise ist vor den begehbaren Skulpturen Warten angesagt. Eine Ausstellung, die zum längeren Verweilen einlädt. Nur so kann der Betrachter die Werke auf sich wirken lassen und in diese besondere Welt eintauchen.
Saraceno, der u.a. in Buenos Aires, Frankfurt, Venedig und Kalifornien studierte und sich weiterbildete (lt. Wikipedia), nahm schon an bedeutenden internationalen Ausstellungen wie der Kunst-Bienale in Venedig teil. Bekannt wurde auch seine Installation Flying Garden 2007 in München.
Parallel zur Ausstellung von Saraceno ist unter dem Titel Architektonika in den Rieckhallen des Hamburger Bahnhofs skulpturale, malerische, fotografische und filmische Kunst zu sehen, die im Zusammenhang mit Architektur steht.
Mehr Informationen zum Hamburger Bahnhof: hamburgerbahnhof.de
Foto: tannertext