Happy Birthday Charles Dickens

Als ich heute meinen Computer einschaltete, wurde ich von Google daran erinnert: Heute, am 7. Februar 2012, hat Charles Dickens Geburtstag, vor 200 Jahren erblickte er das Licht der Welt. Mit seinen gesellschaftskritischen Romanen gehört er auch jetzt noch zu den wichtigsten europäischen Schriftstellern.

Zu Charles Dickens verbindet mich eine persönliche Geschichte. Ihm habe ich es zu verdanken, dass ich zum ersten Mal ein Buch abseits der fröhlichen optimistischen Kinderliteratur gelesen habe und so von der schwierigen Kindheit des Oliver Twist erfahren musste. Ich habe das Buch im Bücherschrank meiner Eltern entdeckt – mit seinem breiten Einband und seiner auffälligen Beschriftung war es kaum zu übersehen. Also stürzte ich mich – so glaubte ich – ins Lesevergnügen. Doch aus dem Vergnügen wurde nichts.

Für mich, die ich wohlbehütet aufwuchs, war das alles unfassbar. Mit welchen Schicksalsschlägen musste sich der junge Twist zurechtfinden, wie viel Grausamkeiten ertragen? Kinderarbeit, Misshandlung und Missbrauch, für mich bisher unvorstellbar, und doch war das Buch so spannend, dass ich es, obwohl es zeitweise fast unerträglich war, zu Ende las. Wie ich später erfuhr, hat Dickens mit diesem Werk in seinem Land eine Diskussion über den Umgang mit Kindern angestoßen. Zu Lebzeiten Dickens, als es die heute bekannten Kommunikationsmittel noch nicht gab, war es ein großer Verdienst, diese Missstände öffentlich zu machen. Zum Glück für den harmoniebedürftigen Leser findet die Geschichte ein versöhnliches Ende.

Dickens hat noch weitere Werke geschrieben, so „Eine Weihnachtgeschichte“, die auch die gesellschaftlichen Missstände aufgreift und uns immer um die Weihnachtszeit vom Buchhandel angeboten wird. Auch David Copperfield ist ein vielgelesenes Buch, das durchaus autobiografische Züge trägt. Die vielen Charaktere, denen die Helden in Dickens Bücher begegnen, von warmherzig bis grausam, von mitfühlend bis egoistisch, das macht seine Werke so spannend.

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Eintreten, anschauen und Tee mischen – Franckesche Stiftungen zeigen Botanik im Buchdruck

In den Franckeschen Stiftungen zu Halle wurde jetzt die Ausstellung “Gart der Gesundheit” eröffnet, die einen Einblick in die Entwicklung des Botanikbuchdrucks gibt. Im Vorfeld der Eröffnung gab Dr. Claus Veltmann, Kustos der Franckeschen Stiftungen, der Presse eine Einführung in die Ausstellung. Er wies darauf hin, dass die europäische Botanik ihren Ursprung im arabischen Raum hat, erst Schriftsteller haben sie nach Europa transportiert.

Wertvolle Bücher wurden für die Schau im Historischen Waisenhaus der Stiftungen zusammengetragen, darunter Werke von Brunfels und Kniphof und die Nürnbergische Hesperides. Die Ausstellung zeigt nicht nur Bücher aus dem Bestand der Franckeschen Stiftungen, sondern auch der Leopoldina, des Museum Otto Schäfer und des Stadtarchiv Schweinfurt. Die Ausstellung nähert sich dem Thema chronologisch. Nicht nur ein Blick auf die reich illustrierten Bücher ist möglich, entsprechende Illustrationen an den Wänden ergänzen die Schau.

Werden zunächst die “Väter” der Pflanzenkunde beleuchtet, die ihr Wissen neben den Überlieferungen aus der arabischen Welt auch stark an mythologische Strömungen anlehnten, so wird als weiterer Entwicklungsschritt der Einfluss aus der “neuen Welt” dargestellt. Seit dem 16. Jahrhundert wurde das Wissen der europäischen Pflanzenkundler bereichert und beeinflusst durch “Neuzugänge” aus Übersee wie Paprika oder Kartoffeln.

Ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Pflanzenkunde und deren Darstellung waren die wissenschaftlichen Arbeiten von Carl von Linné und seine Idee von der Sexualität der Pflanzen. Er beschrieb die Pflanzen nicht nur, sondern entwickelte auch ein Ordnungssystem, das noch heute wegweisend ist.

Spannend ist es, in der Ausstellung die Entwicklung der Pflanzendarstellungen zu verfolgen. So waren die Naturselbstdrucke – die Pflanzen selbst bilden hier den Druckstock – ein bedeutender Schritt zur detailgetreuen Darstellung von Pflanzen. Zu sehen sind solche Drucke in Kniphofs “Botanica in Originali”, die zwischen 1757 und 1763 in Halle erschienen ist und jahrelang als Beutekunst des 2. Weltkrieges in Tiflis lag. Seit 1996 ist das Werk im Besitz der Leopoldina, die es auch der Ausstellung zur Verfügung stellte.

Auch die Bedeutung der Pflanzenforschung für die Pharmazie wird in der Schau dargestellt. Hier kann der Besucher sogar selbst aktiv werden. Im Ausstellungsraum werden Zutaten für einen Husten- und Brusttee bereitgestellt, die jeder selbst – nach entsprechender Anleitung – zusammenmischen kann (Foto).

Einen Bezug zur Gegenwart gibt der letzte Ausstellungsraum. Schon 1698 gab es den ersten Schulgarten Deutschlands in den Franckeschen Stiftungen zu Halle. Auch heute noch werden hier Schüler im Schulgartenunterricht ausgebildet, es gibt umweltpädagogische Angebote für Schüler aus ganz Halle.

Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Museum Otto Schäfer in Schweinfurt, dem Stadtarchiv Schweinfurt und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina entstanden und vom 31. Januar-25. März 2012 geöffnet.

Mehr Informationen über die Ausstellung

tannertext.de

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Schwebende Skulpturen im Hamburger Bahnhof


Im Hamburger Bahnhof, Kunstmuseum für Gegenwart in Berlin, macht z.Z. eine außergewöhnliche Architekturausstellung auf sich aufmerksam, die entgegen der ursprünglichen Planungen noch bis zum 19. Februar verlängert wurde. Gezeigt werden Werke von Tomás Saraceno unter dem Titel Cloud Cities. In der großen lichtdurchfluteten Halle des Kunstmuseums erwarten den Besucher beeindruckende Skulpturen, die leichtfüßig im Raum zu treiben scheinen.

Ähnlich wie Seifenblasen und Spinnweben schweben die durchsichtigen Installationen schwerelos, beinhalten Pflanzen oder sind sogar begehbar. Den Besuchern scheint es zu gefallen, denn zeitweise ist vor den begehbaren Skulpturen Warten angesagt. Eine Ausstellung, die zum längeren Verweilen einlädt. Nur so kann der Betrachter die Werke  auf sich wirken lassen und in diese besondere Welt eintauchen.

Saraceno, der u.a. in Buenos Aires, Frankfurt, Venedig und Kalifornien studierte und sich weiterbildete (lt. Wikipedia), nahm schon an bedeutenden internationalen Ausstellungen wie der Kunst-Bienale in Venedig teil. Bekannt wurde auch seine Installation Flying Garden 2007 in München.

Parallel zur Ausstellung von Saraceno ist unter dem Titel Architektonika in den Rieckhallen des Hamburger Bahnhofs skulpturale, malerische, fotografische und filmische Kunst zu sehen, die im Zusammenhang mit Architektur steht.

Mehr Informationen zum Hamburger Bahnhof: hamburgerbahnhof.de
Foto: tannertext

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Ab nächstes Jahr geht’s wieder rund!

Den regelmäßigen Lesern dieses Blogs wird bestimmt aufgefallen sein, dass in diesem Jahr in meinem Blog nicht viel passiert ist, der Grund, ich habe mit Volldampf an der Entwicklung eines neuen regionalen Onlineportals mitgearbeitet und hoffe, jetzt läuft es soweit, dass auch wieder Zeit bleibt, hier etwas zu schreiben!

Gemeint ist das Onlineportal www.saalereporter.de, eine Onlinezeitung für die Saaleregion rund um Halle, die auch Bürgerjournalisten eine Plattform sein möchte, um Wissenswertes, Außergewöhnliches und Bedenkenswertes aus der Region zu berichten. Gleichzeitig soll saalereporter.de auch regionalen Unternehmen, Vereinen und anderen Institutionen die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren.

Es gab viel zu tun, erste Gedanken zum Layout entstanden und Kontakte mussten geknüpft werden, um den redaktionellen Teil zu füllen. Unterstützer mussten gefunden werden, um dem Projekt einen sicheren Rahmen zu geben und die Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen zu können.

Jetzt ist das neue Projekt in etwas ruhigeres Fahrwasser geraten und ich hoffe, es bleibt wieder mehr Zeit, um hier zu schreiben. Eines steht uns aber noch bevor, ein dicker Stapel Flyer muss noch verteilt werden.

Ich freue mich, Euch in Kürze wieder hier zu treffen, es gibt bestimmt bald wieder Neues zu berichten!

Gisela Tanner
tannertext.de

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Internet für Jung und Alt – Bürgerjournalistennetzwerk “Die SaaleReporter” ist online

Das Bürger-Journalisten- Netzwerk “Die SaaleReporter” ist in Halle/Saale online gegangen. Das Portal www.saalereporter.de versteht sich als Online-Magazin und als digitaler Marktplatz zugleich.

Autoren aus der Region, aber auch Mitglieder von Vereinen und Verbänden können Inhalte zur Verfügung stellen. Angesprochen sind lokale Saaletaler, Exilsaaletaler und Personen, die über ihre Region schreiben möchten. Lokale Klein- und mittelständische Unternehmen haben die Möglichkeit, am Aufschwung im Netz teilzunehmen und sich ihrer Zielgruppe direkt zu präsentieren.

Neben der Website werden weitere Online-Services für die Region entwickeln.

Die Pressemitteilung:

Unter www.saalereporter.de ist in Halle/Saale das Bürgerjournalisten-Netzwerk “Die SaaleReporter” online gegangen. Das Portal ist Online-Magazin & digitaler Marktplatz in einem. Unter SaaleReporter.de veröffentlichen Autoren interessante Inhalte aus der Region “Mittleres Saaletal”. Autoren aus der Region, sowie Mitglieder von Vereinen und Verbänden können Inhalte zur Verfügung stellen.

Regionale Community anstatt globaler, anonymer Netzwerke

Neu ist der bewusst regional gehaltene Charakter von Saalereporter, der unter dem Slogan “Deine Region im Netz” startet. So können lokale Saaletaler, Exilsaaletaler und Personen, die über ihre Region schreiben möchten, Inhalte veröffentlichen. Dieses konsequent regionale Konzept wird auch bei den Werbepartnern verfolgt.
Regionale Werbung für lokale KMU’s die sich rechnet

“Saalereporter ermöglicht kleinen und mittelständigen Unternehmen am Aufschwung im Netz teilzunehmen und sich ihrer Zielgruppe direkt zu präsentieren.” so Gisela Tanner, Initiatorin des Projekts. “Neben der Website werden wir weitere Online-Services für die Region entwickeln. Wir möchten mit Saalereporter.de das Internet für Jung und Alt einfach und begreifbar machen.” so Thomas Mergen, technischer Leiter des Projektes.

Nach der Veröffentlichung wird Saalereporter.de in vielen Bereichen erweitert. Neben Blogs, Fotos und Videos sind zum Start regionale Online-Werbung und Flyerwerbung möglich.

Zur Website:
http://www.saalereporter.de”

Facebook:
http://www.facebook.com/SaaleReporter.de

Twitter:
<a href="http://twitter.com/SaaleReporter http://www.twitter.com/SaaleReporter

Ansprechpartner
Gisela Tanner
www.tannertext.de
info@tannertext.de

Webredakteurin

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Jahresanfang lässt in Halle und anderen Saalestädten keine Zeit für geruhsamen Start ins neue Jahr


Vor ein paar Tagen noch atmeten die meisten Menschen in unseren Breiten auf, das Schneechaos ging dank steigender Temperaturen zu Ende, die Straßen waren fast alle befahrbar und Wege konnten wieder betreten werden. Doch nun wartet neues Ungemach. Dank er erheblichen Schneemassen steigen die Pegel der Flüsse, Straßen werden gesperrt und Keller laufen über. Die Verantwortlichen der Städte und Gemeinden, Feuerwehrleute und freiwillige Helfer sind rund un die Uhr im Einsatz.

In Halle in Sachsen Anhalt gilt die Hochwasserwarnstufe 4. Jeder ist froh, wenn seine Wohnung oder sein Haus vom Hochwasser verschont wird. Wo sonst Autos an der Saale entlang fahren, drehen jetzt Schwäne und Enten ihre Runden. Spaziergänger und Autofahrer konnten Mitarbeiter der Feuerwehr beobachten, die die Zufahrten sicherten. Auf dem Weg in das Stadtzentrum war zu erkennen, dass der Polizeipark unter Wasser steht, auf der Peißnitzinsel sieht es nicht besser aus. Bewohner der Stadt beobachten die Entwicklung des Hochwassers von markanten Punkten wie der Giebichensteinbrücke aus und halten die außergewöhnlichen Bilder nicht selten mit Fotoapparat oder Videokamera fest. Einige Anwohner fühlen sich von den Hochwassertouristen gestört. Bleibt zu hoffen, dass es durch das Hochwasser nicht zu größeren Beeinträchtigungen oder Schäden kommt! An vielen Stellen, z.B. an der Gaststätte „Krug zum grünen Kranze“, war schon gestern zu beobachten, wie die Feuerwehr das Wasser aus den Kellern pumpt.

Weißenfels ist mit Hochwasserwarnstufe 3 auch nicht viel besser dran. Die Verantwortlichen der Stadt sind auch hier rund um die Uhr in Bereitschaft, bündeln die Kräfte, sorgen für gefüllte Sandsäcke und beobachten die Deiche in der Hoffnung, dass die Stadt von größerem Schaden verschont bleibt.

Das war wohl in diesem Jahr nichts mit einem beschaulichen Start ins neue Jahr!

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Weihnachtsendspurt

Langsam steigert sich die Weihnachtseuphorie ins Unermeßliche. Vorsätze, sich bei den Geschenken zurückzuhalten, werden über Bord geworfen, Lichterketten blinken ringsumher und Weihnachtslieder tönen aus Kaufhauslautsprechern und über Weihnachtsmärkte. Heidelbeerglühwein konkurriert mit heißem Honigwein und Verkaufsbuden mit Erzgebirgsweihnachtsschmuck stehen neben solchen mit billigen Imitaten. Betritt man Parfümerien, schlägt uns ein Duftgemisch aller gängigen Parfümsorten entgegen und Kunden stehen Schlange, um von mehr oder weniger fachkundigen Mitarbeitern ihre Geschenke in Weihnachtspapier einschlagen zu lassen. Private und Betriebsweihnachtsfeiern häufen sich.

Auch im World White Web weihnachtet es, Onlineportale informieren uns über den letzten möglichen Bestelltermin, um unsere Ware rechtzeitig zum Fest zu erhalten. Gutscheine und Schnäppchen werden versprochen. Obwohl die Weihnachtstage in diesem Jahr genau auf ein Wochenende fallen, wird eingekauft, als ob in den nächsten Wochen mit einem totalen Schneechaos zu rechnen ist. Dicke Pullover, Skihosen und warme Handschuhe werden langsam knapp. Redakteure von Frauenzeitschriften bereiten in Erwartung einer genussreichen Weihnachtszeit schon Ihre Neujahrsausgaben mit ausgeklügelten Diätplänen vor.

Zu Hause werden Geschenke aufwändig verpackt, um sie spätestens zum Weihnachtsabend in kürzester Zeit wieder zu „entblättern“ und einen großen Berg von Papierabfall zu erzeugen. Dabei packen wir unsere Geschenke nicht einfach so ein, Modezeitschriften informieren uns über die neuesten Entwicklungen bei Verpackungsmaterial und Schleifenband. Energiebewußte beleuchten ihren Weihnachtbaum nicht mit normalen elektrischen oder gar mit Wachskerzen sondern mit LED’s. War der Trend beim Weihnachtsschmuck jetzt futuristisch, natürlich oder traditionell? Fragen über Fragen!

Kann sich eigentlich noch jemand an den Sinn des Weihnachtsfestes erinnern? Ganz gleich ob religiös eingestellt oder nicht, sollte das Fest nicht auch ein zur Ruhe kommen in der Familie und ein Genießen der freien Zeit sein? Noch besteht die Möglichkeit, das Rad umzudrehen, sich in aller Gemütlichkeit ein paar Kerzen anzuzünden und sich auf das kommende Fest zu freuen! In diesem Sinne eine angenehme vierte Adventswoche!

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